Jura Soyfer zuliebe…

[Jura Soyfer, Gemälde von Elke Schönberger © JSG]
Der österreichische Dichter und Satiriker Jura Soyfer (1912-1939), der im KZ Buchenwald starb und nur 26 Jahre alt wurde, hat für seine schmale Lebensspanne ein bemerkenswertes Werk hinterlassen, das in über 50 Sprachen übersetzt worden ist. Am bekanntestes wurde er wohl mit dem Dachau-Lied, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken an diesem Abend, der eine Linie zieht von den 1930er Jahren bis heute. Denn es ist dringend nötig, damals wie heute, Position zu beziehen gegen die Angst und den Haß, die nur den völkischen Brandstiftern nutzen.


Sturmzeit!
Text: Jura Soyfer [1936] / Musik: Ferdinand Silhanek

Wahlen im Dritten Reich
Text: Jura Soyfer [1936] / Musik: Ferdinand Silhanek

Reformiertes deutsches Kirchenlied
Text: Jura Soyfer [1936] / Musik: Ferdinand Silhanek

Lied von der Erde
Text: Jura Soyfer [1936] / Musik: Ferdinand Silhanek

Lesung
Biographische Würdigung von Karin Sommer

Dachau-Lied (1938)
Text: Jura Soyfer / Musik: Herbert Zipper

Drei rote Pfiffe (1979; aus „Herbstreise“)
Text und Musik: Die Schmetterlinge / Chorsatz: Stephan Schindlbeck

Warte, warte nur ein Weilchen (1979; aus „Herbstreise“)
Text und Musik: Die Schmetterlinge / Chorsatz: Stephan Schindlbeck

Flüchtlingssonett
Musik: Arnold Schönberg (1874-1951) / Text: Ludwig Pfau (1849)

Ballade von der „Judenhure“ Marie Sanders (1935)
Musik: Hanns Eisler / Text: Bertolt Brecht

Ballade vom Wasserrad (ca. 1932)
Text: Bertolt Brecht / Musik: Harald Schneider

Tot oder lebendig (ca. 1976; aus „Proletenpassion“)
Text und Musik: Die Schmetterlinge / Chorsatz: Stephan Schindlbeck

Der zerrissene Rock (1932; aus „Die Mutter“)
Text: Bertolt Brecht / Musik: Hanns Eisler